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Ein Bewerbungsfoto hat eine unangenehme Eigenschaft: Es wird in ungefähr einer Sekunde beurteilt, und zwar bevor irgendjemand Ihren Lebenslauf gelesen hat. Die gute Nachricht ist, dass diese Sekunde weitgehend planbar ist – sie hängt an Haltung, Kleidung und Blick, nicht an Ihrem Aussehen.

Hier steht, worauf es dabei ankommt. Vieles davon können Sie auch selbst beeinflussen, wenn Sie zu einem anderen Fotografen gehen.

Die Haltung: was der Körper sagt, bevor Sie etwas sagen

Die verbreitetste Pose ist auch die schwächste: frontal zur Kamera, beide Schultern parallel, Gewicht auf beiden Beinen. Das wirkt wie ein Passfoto – korrekt und leblos.

Besser funktioniert diese Kombination:

  • Körper leicht schräg zur Kamera, etwa 30 Grad. Das öffnet die Haltung und lässt die Silhouette schmaler wirken.
  • Gesicht gerade zur Kamera zurückgedreht. Diese kleine Gegenbewegung erzeugt Zugewandtheit.
  • Gewicht auf das hintere Bein. Klingt nach einem Detail, verändert aber die ganze Körperspannung.
  • Schultern zurück und dann fallen lassen. Nicht hochziehen – das sieht angespannt aus und macht den Hals kurz.
  • Kinn minimal nach vorn und leicht nach unten. Der unbeliebteste Tipp und der wirksamste: Er definiert die Kieferlinie.

Drei Varianten, die zuverlässig funktionieren

Die aufrechte. Stehend, leicht gedreht, Arme entspannt an der Seite. Neutral und für jede Branche brauchbar – wenn Sie nur ein Bild machen, dann dieses.

Die zugewandte. Sitzend, Unterarme locker auf den Oberschenkeln, leicht nach vorn geneigt. Wirkt gesprächsbereit und passt gut für Beratung, Pflege, Bildung und alles, wo Menschen im Mittelpunkt stehen.

Die ruhige. Stehend, Arme locker verschränkt, Schultern bewusst tief. Vorsicht: Verschränkte Arme können abweisend wirken – das funktioniert nur mit freundlichem Gesicht und lockeren Schultern.

Was ich nicht empfehle: die Hand am Kinn, das Anlehnen an eine Wand mit überkreuzten Beinen, den Blick in die Ferne. Solche Posen sehen auf Werbebildern gut aus und auf Bewerbungsfotos gestellt.

Kleidung: die Regel ist einfacher, als man denkt

Tragen Sie das, was Sie im Vorstellungsgespräch anziehen würden – eine Spur ordentlicher. Nicht mehr, nicht weniger. Ein Handwerker im Anzug wirkt genauso unpassend wie eine Bankerin im Kapuzenpullover.

Farben, die im Studiolicht gut kommen: Marine, Anthrazit, warmes Grau, Weiss und Creme, gedecktes Grün, Bordeaux. Sie wärmen den Hautton und lenken nicht ab.

Was auf Bildern stört: grosse Logos und Schriftzüge, enge Streifen und kleinteilige Karos (sie können flimmern), Neonfarben (sie färben als Schimmer auf Kinn und Hals ab), stark glänzende Stoffe.

Zwei Kleinigkeiten, an die kaum jemand denkt und die auf jedem zweiten Bild zu sehen sind: Der Kragen sollte sauber liegen – am besten bringen Sie ein Ersatzoberteil mit und ziehen es erst im Studio an. Und Schmuck lieber weniger: Eine grosse Kette zieht den Blick genau dorthin, wo er nicht hinsoll.

Der Blick, und warum das Lächeln oft danebengeht

Ein Lächeln auf Kommando entsteht im Mund und bleibt dort. Man sieht das sofort – die Augen machen nicht mit.

Deshalb arbeite ich anders: Wir reden während des Fotografierens. Ich frage etwas, Sie antworten, und irgendwo in dieser Antwort entsteht ein echter Ausdruck. Diese Bilder sind fast immer die brauchbaren.

Für die Stärke des Lächelns gilt eine grobe Faustregel: Je konservativer die Branche, desto zurückhaltender. Bei Banken, Recht und Verwaltung wirkt ein freundlicher, geschlossener Mund souverän. In Pflege, Bildung, Gastronomie und Verkauf darf es offen und herzlich sein.

Hintergrund und Ausschnitt

Der Hintergrund soll nichts erzählen. Ein ruhiges Grau, ein sanft abgestuftes Weiss oder ein dezent unscharfer Raum – mehr braucht es nicht. Alles, was im Hintergrund erkennbar ist, wird angeschaut statt Ihr Gesicht.

Beim Ausschnitt: Kopf und Schultern bis etwa zur Brust, wenig Luft über dem Kopf. Für LinkedIn lohnt sich eine engere Fassung, weil das Bild dort klein und rund dargestellt wird – ein Ganzkörperbild ist auf einem Handybildschirm nicht mehr zu erkennen.

Die häufigsten Fehler in einer Liste

  • Das Selfie oder der zugeschnittene Schnappschuss. Man sieht es immer, auch wenn jemand anderes wegretuschiert wurde.
  • Zu alt. Wenn das Bild älter als drei Jahre ist, überrascht das Gespräch beide Seiten.
  • Zu stark bearbeitet. Wer im Gespräch anders aussieht als auf dem Bild, hat nichts gewonnen.
  • Frisch geschnittene Haare am Shootingtag. Zwei bis drei Tage vorher ist besser – dann sitzt alles natürlicher.
  • Nur ein einziges Bild. Zwei bis drei Varianten decken Dossier, LinkedIn und Firmenseite ab.

Wenn Sie das nicht selbst zusammenbauen möchten: Bei einem Business Portrait im Studio Hitzkirch übernehme ich die Anweisungen zu Haltung, Blick und Ausschnitt komplett – Sie müssen nichts vorbereiten ausser der Kleidung. Termine über die Anfrage.

Wohin gehört das Foto im Lebenslauf?

In der Schweiz steht das Bewerbungsfoto üblicherweise oben rechts auf der ersten Seite des Lebenslaufs, auf gleicher Höhe wie Ihr Name und die Kontaktdaten. Manche setzen es oben links – auch das ist gebräuchlich, solange es nicht mit dem Namen kollidiert.

Was sich bewährt hat:

  • Auf den Lebenslauf, nicht aufs Motivationsschreiben. Ein Bild pro Dossier genügt.
  • Hochformat, etwa 3,5 × 4,5 cm bis 4 × 6 cm. Grösser wirkt schnell dominant.
  • Eingebettet, nicht angeheftet. Ein separat mitgeschicktes Bild geht im Mailverkehr verloren.
  • Dieselbe Aufnahme auf LinkedIn. Wer im Dossier und im Profil gleich aussieht, wird wiedererkannt – das klingt banal, wirkt aber.

Und die Frage, die häufig mitkommt: Ein Foto ist in der Schweiz freiwillig. Üblich ist es trotzdem, und ein gutes Bild hilft mehr, als ein fehlendes schadet.

Häufige Fragen zum Bewerbungsfoto

Welche Pose eignet sich für ein Bewerbungsfoto?

Der Körper leicht schräg zur Kamera, das Gesicht gerade dazu. Diese Drehung wirkt offener als frontal und schmaler zugleich. Das Gewicht auf das hintere Bein, die Schultern zurück und locker unten – so wirkt die Haltung aufrecht, ohne steif zu sein.

Was zieht man für ein Bewerbungsfoto an?

Etwas, das Sie im Vorstellungsgespräch auch tragen würden, eine Spur ordentlicher. Gedeckte, einfarbige Töne wie Marine, Grau, Weiss oder gedecktes Grün funktionieren am besten. Grosse Logos, enge Streifen und Neonfarben lenken vom Gesicht ab.

Soll man auf dem Bewerbungsfoto lächeln?

Ja, aber echt und zurückhaltend. Ein freundlicher, geschlossener Mund wirkt in den meisten Branchen souveräner als ein breites Lachen. Entscheidend sind die Augen – ein Lächeln, das dort nicht ankommt, sieht aufgesetzt aus.

Welcher Bildausschnitt ist richtig?

Kopf und Schultern bis etwa zur Brust. Über dem Kopf bleibt wenig Luft, der Blick geht leicht ausserhalb der Mitte. Für LinkedIn ist ein engerer Ausschnitt sinnvoll, weil das Bild dort sehr klein und rund dargestellt wird.

Wie viele Bewerbungsfotos braucht man?

Zwei bis drei verschiedene reichen: eines fürs Dossier, eines für LinkedIn oder Xing und eventuell eines im Querformat für die Firmenwebsite. Mehr als drei werden erfahrungsgemäss nie verwendet.

Wohin gehört das Foto im Lebenslauf?

In der Schweiz üblicherweise oben rechts auf der ersten Seite des Lebenslaufs, auf Höhe von Name und Kontaktdaten. Hochformat, etwa 3,5 × 4,5 cm bis 4 × 6 cm, direkt eingebettet statt separat angehängt. Ein Foto ist freiwillig, aber üblich.

Es ist die Frage, die fast alle beschäftigt und die trotzdem kaum jemand als Erstes stellt: Was kostet das eigentlich? Auf vielen Fotografenseiten steht dazu nichts – man soll erst anfragen. Ich halte das für unnötig umständlich, deshalb hier die Zahlen.

Die kurze Antwort

Ein Shooting bei mir im Studio in Hitzkirch kostet je nach Art und Umfang zwischen CHF 290 und CHF 1’590. Die häufigsten Fälle:

  • Bewerbungs- und Businessfotos – CHF 290 / 490 / 790
  • Familie und Kinder – CHF 490 / 790 / 990, Family Box CHF 1’190
  • Babybauch – CHF 490 / 690 / 990
  • Newborn – CHF 690 / 990 / 1’390
  • Paare – CHF 590 / 890 / 1’190
  • Tierfotografie – CHF 290 / 490 / 690
  • Boudoir – CHF 690 / 990 / 1’390

Stand August 2026. Die jeweils gültigen Preise und was genau in welchem Paket steckt, sehen Sie im Shop.

Warum die Spanne so gross ist

Zwischen dem kleinsten und dem grössten Paket liegt oft mehr als das Doppelte. Das sind die vier Stellschrauben:

Die Dauer. Ein Bewerbungsfoto ist in einer knappen Stunde erledigt. Ein Familienshooting mit kleinen Kindern braucht Pausen. Ein Shooting mit mehreren Looks dauert zwei bis drei Stunden.

Die Anzahl bearbeiteter Bilder. Das ist der Posten, den fast alle unterschätzen. Jedes Bild, das Sie am Ende bekommen, wird von Hand entwickelt – Licht, Farbe, Hautton, Feinschliff. Das dauert pro Bild deutlich länger als die Aufnahme selbst.

Make-up und Styling. In den grösseren Paketen enthalten, in den kleinen nicht. Ob Sie es brauchen, hängt vom Anlass ab – für ein LinkedIn-Foto selten, für ein Boudoir-Shooting fast immer.

Wie viele Personen. Vier Menschen gleichzeitig gut aussehen zu lassen ist ein anderes Handwerk als eine Person. Bei Gruppen kommt Zeit für Konstellationen dazu: alle zusammen, die Kinder allein, die Eltern allein.

Was im Preis drin ist – und was nicht

Enthalten sind bei jedem Paket:

  • das Vorgespräch, in dem wir klären, wofür die Bilder gedacht sind
  • die Shootingzeit im Studio
  • die Auswahl in einer geschützten Onlinegalerie
  • die Handbearbeitung der ausgewählten Bilder
  • die Nutzungsrechte für private Zwecke

Nicht automatisch enthalten sind zusätzliche Bilder über das Paket hinaus, gedruckte Produkte wie Alben oder Fine-Art-Prints, aufwendige Retuschen und ein zweiter Location- oder Outfitwechsel. Das lässt sich alles dazubuchen – aber Sie entscheiden das nach dem Shooting, wenn Sie die Bilder gesehen haben, und nicht vorher ins Blaue.

„Gibt es Fotoshootings auch kostenlos?»

Diese Frage wird tatsächlich oft gesucht, deshalb eine ehrliche Antwort: Seriös angeboten praktisch nie.

Wo ein Shooting gratis ist, wird an anderer Stelle verdient – meistens an den Bildern. Die Aufnahme kostet dann nichts, das einzelne Bild aber 50 bis 100 Franken. Wer am Ende zehn schöne Bilder möchte, zahlt so schnell mehr als bei einem Festpreis, und die unangenehme Entscheidung fällt erst, wenn man die Bilder schon gesehen hat und keines davon hergeben will.

Die eine echte Ausnahme sind TFP-Vereinbarungen: Sie stehen Modell, der Fotograf darf die Bilder zeigen, Geld fliesst keines. Das funktioniert gut für Menschen, die ohnehin ein Portfolio aufbauen – aber Sie bezahlen mit Ihrem Bildrecht, und das sollte man wissen.

Woran Sie ein zu billiges Angebot erkennen

Günstig ist nicht schlecht. Aber diese drei Punkte lohnen sich als Rückfrage:

  • Wie viele Bilder sind bearbeitet enthalten? „50 Bilder» klingt grosszügig – wenn davon keines von Hand entwickelt ist, bekommen Sie 50 Rohdateien.
  • Wem gehören die Bilder? Nutzungsrechte sind kein Detail. Ohne sie dürfen Sie Ihr eigenes Porträt streng genommen nicht auf LinkedIn stellen.
  • Was passiert, wenn es nicht passt? Ein Vorgespräch kostet den Fotografen Zeit. Wer es weglässt, spart genau dort, wo die Qualität entsteht.

Und wenn das Budget knapp ist?

Dann nehmen Sie das kleine Paket. Ein Lite-Shooting mit wenigen, aber sorgfältig entwickelten Bildern ist besser als ein grosses, das Sie sich absparen müssen. Die Bilder werden dadurch nicht schlechter – es sind nur weniger.

Und wenn es ein Geschenk sein soll: Es gibt Wertgutscheine ab CHF 100. Die beschenkte Person sucht sich dann selbst aus, was zu ihr passt – das ist bei Shootings fast immer die bessere Lösung, weil Geschmack hier sehr persönlich ist.

Eine Übersicht aller Shootings finden Sie unter Shootings. Wenn Sie unsicher sind, welches Paket zu Ihrem Anlass passt: Schreiben Sie mir kurz über die Anfrage, das kostet nichts und dauert fünf Minuten.

Häufige Fragen zu den Preisen

Wie viel kostet ein Familienshooting?

Bei Snapshot.style beginnt das Familienshooting bei CHF 490 für das Lite-Paket. Deluxe kostet CHF 790, Premium CHF 990, die Family Box CHF 1’190. Der Unterschied liegt in der Dauer, der Anzahl bearbeiteter Bilder und den enthaltenen Produkten.

Warum kosten Fotoshootings so unterschiedlich viel?

Der Preis hängt an vier Dingen: wie lange fotografiert wird, wie viele Bilder von Hand entwickelt werden, ob Make-up und Styling dabei sind und wie viele Personen vor der Kamera stehen. Die reine Shootingzeit ist dabei der kleinere Teil – der grössere ist die Bearbeitung danach.

Gibt es kostenlose Fotoshootings?

Seriös angeboten praktisch nie. Wo ein Shooting gratis ist, wird meist an den Bildern verdient – einzelne Dateien kosten dann 50 bis 100 Franken das Stück, und am Ende zahlen Sie mehr als bei einem Festpreis. Eine echte Ausnahme sind TFP-Vereinbarungen, bei denen Sie mit Ihrem Bildrecht bezahlen.

Was ist im Preis enthalten?

Vorgespräch, die Shootingzeit im Studio, die Bildauswahl in einer geschützten Galerie und die Handbearbeitung der ausgewählten Bilder inklusive Nutzungsrechten. Bei den grösseren Paketen kommen Make-up und Styling sowie gedruckte Produkte dazu.

Was kostet ein Bewerbungsfoto?

Business Portrait Classic liegt bei CHF 290. Professional kostet CHF 490 und Executive CHF 790 – dort sind mehr Looks, mehr bearbeitete Bilder und Styling enthalten.

„Bin ich schon zu spät dran?» — diese Frage bekomme ich fast wöchentlich, meistens per WhatsApp, meistens in Woche 34. Die kurze Antwort: nein, fast nie. Die längere ist interessanter.

Woche 30 bis 36 — und warum

Das ist das Zeitfenster, in dem die meisten Babybauch-Shootings stattfinden, und es hat gute Gründe:

  • Der Bauch ist eindeutig rund. Vor Woche 28 sieht man auf dem Bild oft weniger, als Sie im Spiegel sehen — die Kamera flacht ab.
  • Sie sind noch beweglich. Ab Woche 37 wird Stehen anstrengend, und das sieht man den Bildern an. In Woche 32 können Sie sich noch hinsetzen, drehen, lachen, ohne dass es Mühe kostet.
  • Es bleibt Puffer. Kommt das Baby früher, haben Sie die Bilder trotzdem.

Mein Vorschlag: Woche 32 bis 34. Das ist der Punkt, an dem der Bauch am schönsten aussieht und Sie sich noch wohlfühlen.

Wann es früher sein sollte

Zwei Ausnahmen, bei denen ich ausdrücklich zu einem früheren Termin rate:

Bei Zwillingen: Woche 26 bis 30. Zwillingsschwangerschaften sind früher weit fortgeschritten, und die letzten Wochen sind körperlich deutlich anstrengender. Wer bis Woche 34 wartet, verschenkt oft den angenehmsten Teil.

Bei Beschwerden oder ärztlichen Auflagen. Wenn Ihnen Stehen schwerfällt, Wassereinlagerungen dazukommen oder Ihre Ärztin zur Ruhe rät: lieber zwei Wochen früher. Auf dem Bild sieht man, ob sich jemand wohlfühlt.

Und wenn es schon Woche 38 ist?

Dann machen wir es trotzdem — nur anders. Kürzer, mehr im Sitzen und Liegen, mit mehr Pausen. Ich habe Shootings in Woche 39 gemacht, aus denen sehr schöne Bilder wurden. Man muss nur ehrlich planen und nicht so tun, als ginge es wie in Woche 32.

Was ich in dieser Phase nicht mehr empfehle, sind lange Aussenaufnahmen und häufige Kleiderwechsel.

Was ziehe ich an?

Die zweithäufigste Frage. Drei Dinge, die zuverlässig funktionieren:

  • Eng am Bauch. Weite Kleidung versteckt genau das, worum es geht. Ein anliegendes Oberteil, ein Kleid aus fliessendem Stoff, oder eine Hand am nackten Bauch — alles besser als ein grosszügiger Schnitt.
  • Ruhige, tiefe Töne. Creme, Beige, Schwarz, tiefes Grün oder Bordeaux. Sie lenken nicht ab und funktionieren im warmen Studiolicht.
  • Etwas zum Wechseln. Zwei Looks reichen: einer bekleidet und ruhig, einer freier. Wie weit Sie dabei gehen, entscheiden Sie — und Sie entscheiden es hier, nicht vorher am Telefon.

Garderobe und Kleiderauswahl sind im Studio vorhanden. Sie müssen nichts kaufen.

Wer darf mit?

Der Partner. Fast immer eine gute Idee — und ich fotografiere ihn bewusst so, dass es nicht gestellt aussieht. Hände am Bauch, Stirn an Stirn, ein Blick von hinten. Männer, die zum Shooting „mitgeschleppt» wurden, sind nach zehn Minuten meistens die Entspanntesten im Raum.

Die grossen Geschwister. Ja — aber am Anfang. Kinder haben nach zwanzig Minuten genug, und dann haben Sie noch Zeit für die Bilder von sich allein.

Wie lange dauert es?

Rechnen Sie mit anderthalb bis zwei Stunden, inklusive Ankommen, Haare und Make-up. Das klingt lang, ist aber angenehm: Wir haben Zeit für Pausen, und Sie müssen nirgendwo hetzen.

Und falls Sie unsicher sind, ob der Zeitpunkt bei Ihnen passt — schreiben Sie mir Ihre Schwangerschaftswoche, ich sage Ihnen ehrlich, ob wir noch Luft haben oder ob wir uns beeilen sollten.

Alles zu Paketen, Ablauf und Räumen steht auf der Seite Babybauch-Shooting in Luzern und im Seetal. Viele buchen im selben Zug das Newborn-Shooting gleich mit — die schönsten Serien entstehen, wenn beides zusammengehört.

Häufige Fragen

In welcher Schwangerschaftswoche ist ein Babybauch-Shooting am besten?

Zwischen Woche 30 und 36, ideal ist Woche 32 bis 34. Dann ist der Bauch eindeutig rund, Sie sind noch beweglich, und es bleibt Puffer, falls das Baby früher kommt.

Wann sollte das Shooting früher stattfinden?

Bei Zwillingen zwischen Woche 26 und 30 – Zwillingsschwangerschaften sind früher weit fortgeschritten und die letzten Wochen körperlich deutlich anstrengender. Ebenso bei Beschwerden oder wenn Ihre Ärztin zur Ruhe rät.

Ist Woche 38 zu spät für ein Babybauch-Shooting?

Nein, aber wir machen es anders: kürzer, mehr im Sitzen und Liegen, mit mehr Pausen. Lange Aussenaufnahmen und häufige Kleiderwechsel empfehle ich in dieser Phase nicht mehr.

Was zieht man beim Babybauch-Shooting an?

Eng am Bauch statt weit – weite Kleidung versteckt genau das, worum es geht. Ruhige, tiefe Töne wie Creme, Schwarz, tiefes Grün oder Bordeaux. Zwei Looks reichen. Garderobe ist im Studio vorhanden, Sie müssen nichts kaufen.

Dürfen Partner und Geschwister mitkommen?

Ja, beide. Den Partner fotografiere ich bewusst so, dass es nicht gestellt aussieht. Grosse Geschwister planen wir an den Anfang – nach zwanzig Minuten haben Kinder genug, und danach bleibt Zeit für Ihre Bilder allein.

Weihnachtsbilder haben ein Problem: Sie sehen oft aus wie Weihnachtsbilder. Roter Pullover, Lichterkette, jeder schaut in die Kamera — und im Januar mag man sie schon nicht mehr anschauen.

Es geht auch anders. Die schönsten Weihnachtsaufnahmen sehen zehn Jahre später einfach nach Ihrer Familie aus — nur mit etwas mehr Wärme im Bild.

Der Zeitpunkt ist wichtiger als die Idee

Wenn die Bilder als Weihnachtskarte oder als Geschenk gedacht sind, muss der Termin im Oktober oder in der ersten Novemberhälfte liegen. Danach wird es eng: Bildauswahl, Bearbeitung und Druck brauchen zusammen zwei bis drei Wochen, und im Dezember ist jede Druckerei am Anschlag.

Wer erst im Dezember anfragt, bekommt schöne Bilder — nur eben erst im Januar. Das ist kein Drama, aber es ist selten das, was geplant war.

Outfits: eine Farbwelt statt Weihnachtskostüm

Die häufigste Frage ist auch hier die nach der Kleidung. Die Antwort ist die gleiche wie bei jedem Familienshooting, mit einem kleinen Zusatz.

  • Nicht alle in Rot. Eine Familie in einheitlichem Weihnachtsrot wirkt auf dem Bild schnell wie eine Verkleidung. Schöner: eine Person trägt den warmen Farbakzent, alle anderen bleiben ruhig.
  • Wärmende Naturtöne funktionieren immer. Creme, Camel, Sand, tiefes Grün, warmes Grau, dunkles Bordeaux. Das sind Weihnachtsfarben, ohne dass es jemand ausspricht.
  • Struktur statt Muster. Grobstrick, Cord, Wolle, Samt. Diese Stoffe fangen Licht ein und geben dem Bild Tiefe — deutlich mehr als ein bedrucktes Motiv.
  • Weglassen: Rentiere, Schriftzüge, Neon. Sie datieren das Bild auf ein einziges Jahr.

Fünf Ideen, die keine Klischees sind

Der Moment vor dem Fest. Nicht die Bescherung, sondern das, was davor kommt: Guetzli ausstechen, Päckchen einpacken, sich streiten, wer den Stern aufsetzen darf. Handlung schlägt Pose, jedes Mal.

Lichterketten als Licht, nicht als Deko. Eine Lichterkette im Vordergrund, unscharf, ergibt weiche goldene Punkte im Bild. Als Girlande im Hintergrund wirkt dieselbe Kette schnell billig.

Decken, Kissen, Boden. Die entspanntesten Familienbilder entstehen, wenn niemand mehr steht. Auf dem Boden liegen alle auf Augenhöhe — und Kinder sind dort automatisch näher bei den Eltern.

Die Geschwister allein. Ein Bild nur von den Kindern, ohne Eltern. Es ist fast immer das Bild, das die Grosseltern bekommen.

Ein leiser Anfang. Für Babys und Neugeborene braucht es keine Deko: eine warme Decke, gedämpftes Licht, ruhige Hände. Das erste Weihnachten sieht auf dem Bild besser aus, wenn man es nicht überfrachtet.

Draussen oder im Studio?

Im Luzerner Seetal ist die Aussenlichtsituation im November ehrlich gesagt schwierig — die schöne Stunde ist kurz, und Kinder frieren schnell. Im Studio in Hitzkirch haben wir warmes Licht, das nicht vom Wetter abhängt, und niemand muss zwischen den Aufnahmen die Jacke anziehen.

Draussen lohnt sich, wenn Sie Schnee wollen — und dann mit dem Wissen, dass es kurz wird. Zwanzig gute Minuten sind mehr wert als eine durchgefrorene Stunde.

Und wenn die Bilder ein Geschenk werden sollen

Das ist der häufigste Grund für ein Shooting im Herbst. Was dabei gut ankommt, ist selten die Datei: ein gerahmter Druck für die Grosseltern, ein kleines Album, ein Kalender mit zwölf Bildern aus dem Jahr.

Sagen Sie mir vorher, wenn etwas davon geplant ist. Dann fotografiere ich anders — quer statt hoch, mit mehr Raum am Rand, damit später nichts abgeschnitten werden muss.

Termine für Weihnachtsaufnahmen vergebe ich ab Oktober. Alles zu Paketen und Ablauf steht auf der Seite Familienshooting in Luzern und im Seetal; wer lieber verschenkt, findet unter Fotoshooting als Geschenk die passenden Gutscheine.

Häufige Fragen

Wann sollte man ein Weihnachtsshooting machen?

Im Oktober oder in der ersten Novemberhälfte. Bildauswahl, Bearbeitung und Druck brauchen zusammen zwei bis drei Wochen, und im Dezember ist jede Druckerei am Anschlag. Wer erst im Dezember anfragt, bekommt die Bilder erst im Januar.

Was zieht die Familie beim Weihnachtsshooting an?

Nicht alle in Rot – das wirkt schnell wie eine Verkleidung. Schöner ist, wenn eine Person den warmen Farbakzent trägt und alle anderen ruhig bleiben. Creme, Camel, tiefes Grün, warmes Grau und dunkles Bordeaux sind Weihnachtsfarben, ohne dass es jemand ausspricht.

Welche Ideen gibt es ausser dem klassischen Weihnachtsbild?

Der Moment vor dem Fest: Guetzli ausstechen, Päckchen einpacken, sich streiten, wer den Stern aufsetzen darf. Lichterketten als unscharfer Vordergrund statt als Deko. Alle gemeinsam auf dem Boden. Und ein Bild nur von den Kindern – das bekommen später die Grosseltern.

Drinnen oder draussen fotografieren?

Im November ist das Aussenlicht im Seetal kurz und die Kinder frieren schnell. Im Studio in Hitzkirch ist das Licht warm und wetterunabhängig. Draussen lohnt sich, wenn Sie Schnee möchten – dann mit dem Wissen, dass zwanzig gute Minuten mehr wert sind als eine durchgefrorene Stunde.

Kann ich die Bilder als Weihnachtsgeschenk verwenden?

Ja, das ist der häufigste Grund für ein Shooting im Herbst. Sagen Sie es mir vorher – dann fotografiere ich anders, quer statt hoch und mit mehr Raum am Rand, damit für Druck, Album oder Kalender nichts abgeschnitten werden muss.

„Geht das überhaupt mit dreien?» — diese Frage kommt fast immer, bevor jemand ein Geschwister-Shooting bucht. Und meistens steckt eine zweite dahinter: Was, wenn das kleinste Kind mitten drin keine Lust mehr hat?

Dann hat es keine Lust mehr. Und genau in dem Moment entstehen oft die Bilder, die später an der Wand hängen.

Vergessen Sie das perfekte Gruppenbild

Fast alle kommen mit demselben Wunsch: ein Foto, auf dem alle Kinder gleichzeitig in die Kamera schauen und lächeln. Das ist machbar — es ist nur selten das Bild, an dem Sie in zehn Jahren hängen bleiben.

Was Sie dann anschauen, sind die anderen: wie die Grosse dem Kleinen die Haare aus dem Gesicht streicht. Wie beide gleichzeitig losprusten. Wie einer wegläuft und der andere hinterher. Das lässt sich nicht stellen — man kann nur genug Zeit einplanen, dass es passiert.

Deshalb arbeite ich bei Geschwistern anders: erst die zwei, drei ruhigen Aufnahmen, die Sie sich wünschen. Und danach lasse ich los.

Der Altersunterschied bestimmt alles

Beide unter fünf. Hier zählt Tempo. Wir arbeiten in kurzen Blöcken von fünf bis zehn Minuten, dazwischen darf getobt werden. Ein Shooting mit zwei Kleinkindern ist kein Marathon, sondern viele kurze Sprints.

Ein Kleinkind, ein Schulkind. Die klassische Konstellation — und die dankbarste. Das ältere Kind wird zum Verbündeten: Es darf helfen, das kleine zum Lachen zu bringen. Das gibt ihm eine Aufgabe, und Aufgaben nehmen Kindern die Kameraschüchternheit.

Teenager dabei. Hier ist die Kunst, nicht zu viel zu wollen. Jugendliche mögen keine Verkleidung und keine erzwungene Nähe. Was funktioniert: ein paar Aufnahmen von ihnen allein, ernst und erwachsen. Danach sind sie meistens bereit für den Rest.

Das Neugeborene mit den grossen Geschwistern

Das ist der häufigste Wunsch überhaupt — und der, bei dem am meisten schiefgehen kann, wenn man ihn falsch plant.

Drei Dinge helfen zuverlässig:

  • Das Geschwisterbild kommt zuerst. Nicht am Schluss, wenn alle müde sind. Die grossen Kinder sind in den ersten zwanzig Minuten am aufmerksamsten.
  • Sitzend statt haltend. Ein Kind, das ein Neugeborenes „halten» soll, verkrampft. Ein Kind, das sitzt und dem das Baby in den Arm gelegt wird — mit Ihrer Hand knapp ausserhalb des Bildes — sieht entspannt aus, weil es entspannt ist.
  • Danach darf es gehen. Wenn die Geschwisterbilder im Kasten sind, braucht das grosse Kind nicht bis zum Schluss zu bleiben. Oft ist das der Unterschied zwischen einem schönen und einem anstrengenden Termin.

Ideen, die auch bei schwierigen Kindern funktionieren

„Schwierig» heisst meistens nur: das Kind ist wach, schnell und will nicht stillsitzen. Damit kann man arbeiten.

  • Etwas zu tun geben. Ein Buch, ein Spielzeug, eine Decke, unter der man sich versteckt. Kinder, die beschäftigt sind, vergessen die Kamera.
  • Bewegung statt Stillstand. Hochwerfen, kitzeln, um die Wette laufen. Ich fotografiere schnell genug, dass daraus scharfe Bilder werden — und lachende.
  • Geheimnisse. Ich bitte das ältere Kind, dem jüngeren etwas ins Ohr zu flüstern. Es ist egal, was. Die Reaktion ist immer echt.
  • Rücken an Rücken. Klingt banal, funktioniert bei Geschwistern jeden Alters, und niemand muss dabei jemanden anschauen.

Und wenn sie sich streiten?

Dann fotografiere ich weiter.

Nicht aus Zynismus — sondern weil ein echter Moment, auch ein widerborstiger, mehr über Ihre Familie erzählt als drei brave Gesichter nebeneinander. Die Bilder, über die später am meisten gelacht wird, sind selten die ordentlichen.

Und praktisch: Geschwister vertragen sich in der Regel innerhalb weniger Minuten wieder. Wir haben Zeit. Ich plane sie bewusst ein.

Wie lange dauert so etwas?

Mit einem Kind reicht eine Stunde. Mit zweien plane ich anderthalb. Ab drei Kindern nehme ich mir zwei — nicht, weil es dreimal so lange dauert, sondern weil die Pausen dazwischen den Unterschied machen.

Bringen Sie mit, was Ihre Kinder mögen: das Lieblingskuscheltier, einen Snack, etwas zu trinken. Bei uns im Studio in Hitzkirch gibt es Platz zum Toben und eine ruhige Ecke zum Runterkommen. Beides wird gebraucht.

Alles zu Paketen, Ablauf und Räumen finden Sie auf der Seite Familienshooting in Luzern und im Seetal. Wenn ein Neugeborenes dabei ist, lohnt sich zusätzlich ein Blick auf das Newborn-Shooting.

Häufige Fragen

Ab welchem Alter ist ein Geschwister-Shooting sinnvoll?

Es gibt keine Untergrenze – auch ein Neugeborenes mit grossem Geschwister funktioniert. Entscheidend ist nicht das Alter, sondern die Planung: Bei kleinen Kindern arbeiten wir in kurzen Blöcken von fünf bis zehn Minuten mit Pausen dazwischen.

Wie bekommt man zwei Kinder gleichzeitig zum Lachen?

Gar nicht auf Kommando. Was funktioniert, ist Handlung statt Pose: Ich bitte das ältere Kind, dem jüngeren etwas ins Ohr zu flüstern – egal was. Die Reaktion ist immer echt. Auch Hochwerfen, Kitzeln und Verstecken unter einer Decke helfen zuverlässig.

Wie plane ich ein Newborn-Shooting mit den grossen Geschwistern?

Das Geschwisterbild kommt zuerst, nicht am Schluss – die grossen Kinder sind in den ersten zwanzig Minuten am aufmerksamsten. Das Kind sitzt und bekommt das Baby in den Arm gelegt, statt es halten zu müssen. Danach darf es gehen.

Wie lange dauert ein Geschwister-Shooting?

Mit einem Kind reicht eine Stunde. Mit zwei Kindern plane ich anderthalb, ab drei Kindern zwei Stunden – nicht weil es länger dauert, sondern weil die Pausen dazwischen den Unterschied machen.

Was, wenn sich die Kinder beim Shooting streiten?

Dann fotografiere ich weiter. Ein echter Moment erzählt mehr über Ihre Familie als drei brave Gesichter nebeneinander. Geschwister vertragen sich meist innerhalb weniger Minuten wieder – diese Zeit ist bewusst eingeplant.

Es ist die Frage, die mir vor jedem Familienshooting gestellt wird – meistens zwei Tage vorher, per WhatsApp, und oft mit einem Foto von drei Kleiderstapeln dazu: Was ziehen wir bloss an?

Die gute Nachricht: Sie können dabei fast nichts falsch machen. Die etwas längere Nachricht: Es gibt ein paar einfache Regeln, mit denen Familienfotos deutlich ruhiger wirken – und die haben nichts mit teurer Kleidung zu tun.

Die eine Regel, die alles andere überflüssig macht

Kleiden Sie sich nicht gleich. Kleiden Sie sich zueinander passend.

Der Klassiker – alle in weissem Hemd und Jeans – sieht auf dem Bild oft steifer aus, als die Familie in Wirklichkeit ist. Es entsteht eine Art Uniform, und Uniformen erzählen wenig. Viel schöner wird es, wenn jede Person etwas trägt, in dem sie sich wohlfühlt, und alle zusammen in derselben Farbwelt bleiben.

Drei Outfits fürs Familienshooting auf einer Kleiderstange: Leinenkleid, Strickpullover und dunkler Pullover in abgestimmten Naturtönen
Drei Teile, eine Farbwelt – und trotzdem trägt jede Person etwas Eigenes.

Denken Sie an drei bis vier Töne, die miteinander können: zum Beispiel Creme, Sand, warmes Braun und ein gedecktes Grün. Jede Person bedient sich daraus.

Ihre Tochter im sandfarbenen Kleid, Ihr Sohn im grünen Pullover, Sie im cremefarbenen Strick – das wirkt zusammengehörig, ohne gestellt zu sein.

Farben, die im Studio zuverlässig funktionieren

Mein Studio in Hitzkirch arbeitet mit warmem, weichem Licht und ruhigen Hintergründen. Darauf wirken gedeckte, natürliche Töne am besten:

  • Creme, Beige, Sand, Camel – wärmen den Hautton und lenken nicht ab
  • Warmes Grau und Anthrazit – elegant, funktioniert für alle Altersgruppen
  • Gedecktes Grün, Rostrot, Senf, Altrosa – geben Farbe, ohne zu schreien
  • Tiefes Blau und Marine – der sichere Griff, wenn gar nichts passen will

Wenn Sie einen Akzent setzen möchten, geben Sie ihn einer Person. Ein rostrotes Kleid in einer sonst gedeckten Gruppe zieht den Blick genau dorthin, wo Sie ihn haben wollen.

Was auf Bildern selten gut aussieht

Nicht verboten – nur erfahrungsgemäss anstrengend:

  • Grosse Schriftzüge und Logos. Das Auge liest sie, statt Ihr Gesicht anzuschauen. Und in zehn Jahren datieren sie das Bild.
  • Enge Streifen und kleinteilige Karos. Sie können auf dem Bild flimmern.
  • Grelles Neon. Es färbt ab – buchstäblich, als Farbschimmer auf Kinn und Hals.
  • Alles brandneu. Ein Pullover, der noch nie getragen wurde, sitzt anders. Und man sieht, wenn sich jemand fremd fühlt.

Bei Kindern gelten andere Regeln

Brauner Teddybär vor dunklem Hintergrund – das Lieblingsstück darf mit zum Familienshooting
Das Lieblingsstück darf mit. Auch wenn es nicht ins Farbkonzept passt.

Ein Kind, das an seinem Kragen zupft, denkt an den Kragen und nicht an Sie. Deshalb: Bequemlichkeit schlägt Schönheit, jedes Mal.

Lassen Sie Ihr Kind aus zwei Möglichkeiten wählen, die Sie beide gut finden. Das Gefühl, mitentschieden zu haben, ist auf dem Bild später sichtbar – als Haltung.

Und bringen Sie ruhig das Lieblingsteil mit. Der ausgeliebte Dinosaurierpullover ist in fünf Jahren genau das, wobei Sie weich werden.

Für ganz kleine Kinder gilt zusätzlich: ein zweites Set einpacken. Sie wissen, warum.

Wie viele Outfits sind sinnvoll?

Zwei. Selten drei.

Ein Wechsel bringt Abwechslung in die Bilder – ein zweiter kostet vor allem Zeit und Geduld, und beides brauchen wir für die Kinder. Planen Sie den ersten Look für die ruhigen, klassischen Aufnahmen und den zweiten für das Lockere: barfuss, zerzaust, gelacht.

Zwei Kleinigkeiten, an die niemand denkt

Schuhe und Socken. Auf Familienbildern sitzt und liegt man viel. Löchrige Socken sind ein Klassiker – und auf dem Bild dann leider auch.

Bügeln Sie am Vorabend. Nicht wegen der Perfektion, sondern weil Sie am Shootingtag garantiert etwas anderes zu tun haben.

Und wenn Sie trotzdem unsicher sind?

Dann schicken Sie mir vorher Fotos Ihrer Kleiderstapel. Ich schaue kurz drüber und sage Ihnen, was miteinander kann – das kostet Sie fünf Minuten und mich zwei, und es nimmt am Shootingtag spürbar Druck raus.

Denn am Ende gilt: Die Kleidung soll dafür sorgen, dass niemand über sie nachdenkt. Alles andere machen wir gemeinsam vor Ort.

Mehr zum Ablauf, zu den Paketen und zu unseren Räumen finden Sie auf der Seite Familienshooting in Luzern und im Seetal. Fotografiert wird im Studio in Hitzkirch, rund zwanzig Minuten von der Stadt Luzern.

Häufige Fragen

Was ziehen wir am besten an fürs Familienshooting?

Bleiben Sie in einer gemeinsamen Farbwelt aus drei bis vier gedeckten Tönen – Creme, Sand, warmes Braun, gedecktes Grün – aber tragen Sie nicht alle dasselbe. Jede Person wählt etwas, worin sie sich wohlfühlt. Das wirkt zusammengehörig, ohne wie eine Uniform auszusehen.

Welche Farben funktionieren im Studio am besten?

Creme, Beige, Sand und Camel wärmen den Hautton. Warmes Grau, Anthrazit und tiefes Blau sind die sichere Wahl. Gedecktes Grün, Rostrot, Senf und Altrosa geben Farbe, ohne abzulenken. Wenn Sie einen Akzent setzen möchten, geben Sie ihn nur einer Person.

Was sollte man beim Familienshooting nicht anziehen?

Grosse Schriftzüge und Logos ziehen den Blick vom Gesicht weg und datieren das Bild. Enge Streifen und kleinteilige Karos können flimmern. Grelles Neon färbt als Farbschimmer auf Kinn und Hals ab. Und alles, was noch nie getragen wurde, sitzt anders.

Wie viele Outfits soll ich mitbringen?

Zwei, selten drei. Ein Wechsel bringt Abwechslung in die Bilder, ein zweiter kostet vor allem Zeit und Geduld – und beides brauchen wir für die Kinder. Planen Sie den ersten Look für ruhige Aufnahmen, den zweiten für das Lockere.

Was ziehen Kinder an?

Bequemlichkeit schlägt Schönheit, jedes Mal. Lassen Sie Ihr Kind aus zwei Möglichkeiten wählen, die Sie beide gut finden – das Gefühl mitentschieden zu haben, sieht man dem Bild später an. Das Lieblingsstück darf mit, auch wenn es nicht ins Farbkonzept passt.

Ein Gutschein im Briefumschlag ist ein solides Geschenk. Ein Fotoshooting, bei dem sie sich zum ersten Mal seit Jahren wieder richtig gesehen fühlt, ist etwas anderes.

Deshalb ist der Valentinstag bei uns im Studio einer der dichtesten Termine im Jahr — und deshalb lohnt es sich, ein paar Wochen vorher darüber nachzudenken.

Wann Sie spätestens buchen sollten

Wenn das Shooting vor dem 14. Februar stattfinden soll, brauchen wir den Termin bis Ende Januar. Die zwei Wochen dazwischen gehen für Bildauswahl und Bearbeitung drauf.

Der häufigere Weg ist aber ein anderer: Sie verschenken den Gutschein am Valentinstag, das Shooting findet später statt. Dann brauchen Sie gar keinen Vorlauf — der Gutschein kommt als PDF sofort per E-Mail, und sie sucht sich den Termin selbst aus. Zwei Jahre gültig.

Das hat einen zweiten Vorteil, den viele unterschätzen: Sie schenken ihr die Vorfreude, nicht nur den Nachmittag.

Was am Valentinstag wirklich verschenkt wird

Aus der Erfahrung von mehreren hundert Shootings: Es geht selten um die Bilder. Es geht darum, dass jemand sich Zeit nimmt, sich hinstellt und sagt — schau dich an.

Die meisten Frauen, die zu einem Boudoir- oder Makeover-Shooting kommen, sagen im Vorgespräch denselben Satz: „Ich habe kaum Fotos von mir, auf denen ich mich mag.» Nicht, weil es keine gibt. Sondern weil auf keinem jemand hingeschaut hat.

Welches Shooting passt zu welchem Paar?

Boudoir — für sie allein, sinnlich und diskret, von Frau zu Frau begleitet. Das häufigste Valentinsgeschenk. Die Bilder bekommen später oft Sie, nicht sie.

Makeover — Haare, Make-up, Styling, dann die Kamera. Für alle, denen Boudoir zu viel ist, die aber trotzdem einmal ganz anders aussehen möchten.

Paarshooting — wenn Sie beide etwas davon haben wollen. Nähe, Blicke, Lachen. Es braucht keine Erfahrung vor der Kamera, ich führe durch jede Situation.

Akt-Paarshooting — für Paare, die weiter gehen möchten. Ästhetisch, ruhig geführt und ohne Veröffentlichung.

Der häufigste Fehler beim Verschenken

Männer buchen oft heimlich einen festen Termin. Das ist gut gemeint und geht regelmässig schief: Sie hat an dem Tag etwas vor, fühlt sich überrumpelt, oder ihr fehlt die Zeit, sich darauf zu freuen.

Besser: den Gutschein schenken, den Termin gemeinsam aussuchen. Die Überraschung bleibt, der Druck fällt weg.

Wie Sie es überreichen

Das PDF ausdrucken ist das Minimum und völlig in Ordnung. Schöner wird es mit einer Kleinigkeit dazu — ein Bild von euch beiden, ein handgeschriebener Satz, warum Sie möchten, dass sie das erlebt.

Dieser Satz ist übrigens das, was in den Vorgesprächen am häufigsten erwähnt wird. Nicht der Betrag.

Und wenn sie nein sagt?

Kommt vor, und meistens heisst es nicht nein, sondern „nicht so». Die Frage, ob man vor einer Kamera stehen mag, ist eine sehr persönliche.

Deshalb sind unsere Gutscheine frei übertragbar zwischen den Shootings. Wer sich Boudoir nicht vorstellen kann, macht ein Makeover, ein Portrait oder ein Farbshooting. Der Wert bleibt, die Richtung ändert sich.

Häufige Fragen

Bis wann muss ich für den Valentinstag buchen?

Wenn das Shooting vor dem 14. Februar stattfinden soll: bis Ende Januar, weil Bildauswahl und Bearbeitung zusammen rund zwei Wochen brauchen. Wenn Sie einen Gutschein verschenken, brauchen Sie keinen Vorlauf – das PDF kommt sofort nach dem Kauf per E-Mail.

Wie lange ist ein Fotoshooting-Gutschein gültig?

Zwei Jahre ab Kauf. Den Termin sucht sich die beschenkte Person selbst aus, gemeinsam mit mir. Das nimmt den Druck aus dem Geschenk.

Welches Shooting eignet sich als Valentinsgeschenk?

Am häufigsten Boudoir – sinnlich, diskret und von Frau zu Frau begleitet. Wer es weniger intim mag, wählt ein Makeover mit Haaren, Make-up und Styling. Für Paare gibt es das Paarshooting und, wer weiter gehen möchte, das Akt-Paarshooting.

Kann der Gutschein auf ein anderes Shooting umgebucht werden?

Ja, unsere Gutscheine sind zwischen den Shootings frei übertragbar. Wer sich Boudoir nicht vorstellen kann, macht stattdessen ein Makeover, ein Portrait oder ein Farbshooting. Der Wert bleibt bestehen.

Soll ich einen festen Termin oder einen Gutschein verschenken?

Einen Gutschein. Ein heimlich gebuchter Termin geht oft schief – sie hat an dem Tag etwas vor oder fühlt sich überrumpelt. Mit dem Gutschein bleibt die Überraschung, und den Termin suchen Sie gemeinsam aus.

Alle Gutscheine und Pakete finden Sie unter Fotoshooting als Geschenk. Wer schon weiss, worum es gehen soll, schaut direkt bei Boudoir, Makeover oder Paarshooting.

Die meisten Menschen, die zum ersten Mal bei mir im Studio stehen, sagen innerhalb der ersten fünf Minuten denselben Satz: „Ich bin eigentlich total unfotogen.» Und fast alle sind danach überrascht, wie wenig davon auf den Bildern übrig bleibt.

Woran das liegt, ist kein Geheimnis: Ein gutes Studiobild entsteht nicht in dem Moment, in dem der Auslöser klickt. Es entsteht in der halben Stunde davor. Damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen, führe ich Sie hier einmal durch einen ganz normalen Termin.

Vorher: das Gespräch, das die Hälfte der Arbeit macht

Bevor wir einen Termin festlegen, telefonieren oder schreiben wir. Ich möchte wissen, wofür die Bilder gedacht sind – ein Geschenk, eine Bewerbung, ein Geburtstag, einfach für sich selbst. Und ich möchte wissen, was Sie an Fotos von sich bisher nicht mochten.

Das klingt nach einer unangenehmen Frage, ist aber die nützlichste von allen. Wer mir sagt „ich mag mein Profil nicht» oder „auf Bildern wirke ich immer streng», gibt mir eine konkrete Aufgabe. Licht, Winkel und Haltung lassen sich darauf einstellen – aber nur, wenn ich es vorher weiss.

Die erste Viertelstunde: noch keine Kamera

Wenn Sie ankommen, fotografieren wir zunächst nicht. Sie legen ab, bekommen etwas zu trinken, wir schauen gemeinsam die mitgebrachte Kleidung an und hängen sie in der Reihenfolge auf, in der wir sie brauchen werden.

Diese Viertelstunde ist kein Höflichkeitsritual. Sie ist der Grund, warum die Bilder aus der zweiten Hälfte fast immer besser sind als die aus der ersten – und je früher die Anspannung nachlässt, desto früher beginnt die zweite Hälfte.

Das Licht: warum es im Studio so viel einfacher ist

Draussen nehme ich das Licht, das da ist. Im Studio baue ich es. Das ist der ganze Unterschied – und für Sie bedeutet er vor allem eines: Verlässlichkeit.

Kein Wolkenzug, der mitten in der Serie die Stimmung wechselt, kein Gegenlicht, das plötzlich stört, keine Spaziergänger im Hintergrund. Wir arbeiten meist mit einer grossen weichen Hauptlichtquelle seitlich vorne und einem Aufheller gegenüber. Das ergibt weiche Schatten, die das Gesicht formen, ohne hart zu wirken.

Praktisch heisst das auch: Ein Studiotermin funktioniert im November um 16 Uhr genauso gut wie im Juni um 10 Uhr. Gerade für Familien mit kleinen Kindern ist das oft das entscheidende Argument.

Beim Fotografieren: Sie müssen nichts können

Die häufigste Sorge – „ich weiss doch gar nicht, wie ich stehen soll» – erledigt sich von selbst. Ich sage Ihnen, wohin mit dem Gewicht, wohin mit den Händen, wohin mit dem Blick. Sie müssen keine Pose kennen und keine mitbringen.

Wir arbeiten in kurzen Blöcken: ein paar Minuten eine Haltung, dann etwas Neues. Zwischendurch zeige ich Ihnen Bilder auf dem Display. Das ist wichtiger, als es klingt – sobald Sie ein gelungenes Bild von sich gesehen haben, verändert sich Ihre Haltung vor der Kamera spürbar.

Wie lange dauert das Ganze?

Ein Porträt- oder Bewerbungstermin liegt bei etwa 60 bis 90 Minuten. Familien und Kinder planen wir grosszügiger, weil Pausen dazugehören. Aufwendigere Shootings mit mehreren Looks brauchen zwei bis drei Stunden.

Länger ist selten besser. Konzentration und Ausstrahlung lassen nach – die stärksten Bilder entstehen fast immer in der zweiten halben Stunde, nicht in der vierten.

Danach: Auswahl und Bearbeitung

Aus mehreren hundert Aufnahmen wird eine engere Auswahl. Sie sehen die Bilder in einer geschützten Galerie und markieren, welche Sie möchten. Erst diese werden von Hand entwickelt: Licht, Farbe, Hautton, und – wenn Sie es wünschen – ein zurückhaltender Feinschliff.

Was ich nicht mache: Menschen zu jemand anderem machen. Ein Pickel vom Vortag darf weg, Ihre Lachfalten bleiben. Wenn Sie das anders möchten, sagen Sie es – aber die Voreinstellung ist Zurückhaltung.

Was Sie mitbringen sollten

  • Zwei bis drei Oberteile in gedeckten Tönen, die Ihnen wirklich passen
  • Alles gebügelt – Falten sind im Studiolicht deutlicher als im Spiegel
  • Etwas Zeit davor, damit Sie nicht gehetzt ankommen
  • Bei Kindern: ein Ersatzoberteil und einen vertrauten Gegenstand
  • Ihre Fragen – lieber im Studio geklärt als hinterher gedacht

Und wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Idee überhaupt umsetzbar ist: Fragen Sie einfach. Die meisten Dinge, die im Kopf kompliziert klingen, sind im Studio eine Frage von zehn Minuten Aufbau.

Das Studio steht in Hitzkirch im Luzerner Seetal, rund zwanzig Minuten von der Stadt Luzern. Eine Übersicht aller Shootings finden Sie unter Shootings, konkrete Termine über die Anfrage.

Häufige Fragen zum Studiotermin

Wie läuft ein Fotoshooting im Studio ab?

Nach einer kurzen Ankommensphase mit Kleidungsbesprechung fotografieren wir in mehreren kurzen Blöcken mit wechselnden Haltungen und Looks. Zwischendurch schauen Sie die Bilder am Display an. Danach wählen Sie aus einer geschützten Galerie aus, und nur diese Bilder werden von Hand bearbeitet.

Wie lange dauert ein Studioshooting?

Porträt- und Bewerbungstermine dauern 60 bis 90 Minuten. Familien- und Kindershootings werden grosszügiger geplant, weil Pausen dazugehören. Shootings mit mehreren Looks brauchen zwei bis drei Stunden.

Muss ich Posen können?

Nein. Sie bekommen während des ganzen Termins Anweisungen zu Haltung, Händen und Blick. Vorkenntnisse sind nicht nötig – die meisten Kundinnen und Kunden stehen zum ersten Mal vor einer Studiokamera.

Was soll ich zum Fotoshooting anziehen?

Zwei bis drei gut sitzende Oberteile in gedeckten, natürlichen Tönen. Grosse Logos, enge Streifen und Neonfarben wirken im Studiolicht unruhig. Alles sollte gebügelt sein und schon einmal getragen worden sein.

Ist Studiofotografie auch bei schlechtem Wetter möglich?

Ja, das ist der grosse Vorteil. Das Licht wird im Studio gebaut und ist vom Wetter und von der Jahreszeit unabhängig. Ein Termin im November um 16 Uhr liefert dieselbe Qualität wie einer im Juni um 10 Uhr.

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